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Mit Scholz & Friends NeuMarkt hat CromaBase einen renommierten Anwender vorzuweisen. Die Werbeagentur wickelt für ihren Kunden Tchibo sämtliche Foto-Jobs über das System ab. Und das sind, wie Geschäftsführer Sven Jarck gegenüber Profifoto erklärte, keineswegs nur ein paar Aufnahmen von Kaffeebohnen, denn der Schwerpunkt liegt im Non-Food-Sortiment: „Wir sprechen allein bei diesem Kunden jährlich von rund 3.500 Bildern im Verpackungsbereich und von weit mehr als 10.000 Aufnahmen bei den Magazinen.“ Jedes einzelne Tchibo-Bild, von der Verpackungsgestaltung bis zum Shop-Poster über den (!) wöchentlich erscheinenden Katalog, verwalten die Fotografen, Scholz & Friends NeuMarkt, Tchibo und die zugehörige Druckvorstufe über CromaBase.
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Im CromaBase-Modul „Präsentation“ etwa fasst der Art Director die ausgewählten Aufnahmen sowie Alternativen zusammen und macht dann die „Mappe“ dem Kunden per Timersteuerung exakt zum Abgabetermin online zugänglich. Der Kunde entscheidet und gibt die Daten zur Produktion frei, worauf CromaBase die Bilddaten für den definierten Zielfarbraum aufbereitet und dem Lithobetrieb ebenfalls online zur Verfügung stellt. Der Workflow ist dabei naheliegenderweise zu praktisch 100 Prozent digital. Jarck: „Ich kann mich nicht erinnern, dass in letzter Zeit auch nur ein analoges Bild geschossen worden wäre.“ Wichtiger noch ist für die Agentur, dass es gelungen ist, einen voll kalibrierten Arbeitsprozess in der Agentur und beim Kunden, der sich mit entsprechenden Monitoren ausgestattet hat, zu organisieren. Die Aufnahmen entstehen dabei teilweise im Studio, teilweise aber auch on location und diese ist, wie kürzlich beim Mode-Shooting in Kapstadt, oftmals räumlich doch in recht weiter Ferne. Scholz & Friends NeuMarkt vertritt bei der Aufgabenverteilung eine interessante Position: „Daten herunterrechnen, das Generieren von Lithodaten, die Archivierung und Verwaltung: All dies ist eigentlich Arbeit der Druckvorstufe“, so Jarck. „Wir sind eine Werbeagentur, und so haben wir zwar Tools und Know-how, um all dies zu erledigen. Wir sehen unsere Kompetenz aber im kreativen Prozess, und CromaBase spiegelt genau diese Arbeitsaufteilung wider.“ Das System sei bei aller Leistungsfähigkeit so narrensicher bedienbar, dass Fehler ebenso vermieden werden könnten wie lange Einarbeitungszeiten für die verschiedenen Fotografen, die für Scholz & Friends arbeiten. „Wir haben die gesamte Umstellung auf CromaBase von einer Produktion auf die nächste problemlos bewerkstelligt“, berichtet Jarck. Auch wenn die Außer-Haus-Archivierung keinen direkten Kostenvorteil ergebe, seien die höhere Produktionskapazität und die kürzeren Timings ein Wettbewerbsvorteil, der letztendlich dem Kunden der Agentur zugute komme. Aber nicht nur den Großproduzenten im Bildergeschäft kann eine Plattform wie CromaBase gute Dienste leisten. Olff Appold etwa (siehe Portfolio in ProfiFoto ??/2003) nutzt den Service seit einigen Monaten für Katalogproduktionen im Schmuckbereich: „Ich habe eine erhebliche tägliche Zeitersparnis und eine hohe Akzeptanz bei Kunden für meine Digitalproduktionen erfahren. Besonders interessant ist die Möglichkeit, sofort im Studio ein druckverbindliches Proof zu erstellen“, fasst er die Vorteile seines Anwendungsszenarios zusammen. Für ihn hat Instant Data nämlich ein spezielles Proof-Modul in Form eines Hardware-RIPs integriert, das die Daten aus CromaBase auf einem Epson 4000 inklusive Fogra Keil ausgibt.
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